Für Coaches, Mentoren und spirituelle Dienstleister, die jetzt die richtigen Weichen stellen wollen, damit der Sommer nicht wieder zur Umsatzflaute wird.
Das Sommerloch entsteht nicht im Juli. Es entsteht viel früher, nämlich dann, wenn man davon überzeugt ist, dass im Sommer sowieso niemand investiert. Wer das glaubt, wird recht behalten. Wer sich das aber nicht leisten kann und auch nicht leisten will, der braucht jetzt einen Plan. Genau dafür ist dieser Guide.
Diejenigen, die schon länger selbstständig sind, kennen das Spiel. Es ist im Prinzip jedes Jahr dasselbe. Sobald das Wetter besser wird, werden gefühlt die Anfragen weniger. Gleich darauf folgt der Gedanke: Es ist Sommer, die Leute sind weniger am Handy, weniger Lust auf Online, die sitzen jetzt draußen am See. Also investieren sie auch weniger. Schließlich hat ja auch keiner Lust auf Online-Kurse oder Coaching, wenn die Sonne scheint.
Das Problem ist, dass dieser Gedanke stimmt, wenn man ihn oft genug denkt. Wer davon überzeugt ist, dass im Sommer niemand kauft, tut unbewusst genau das, was dafür sorgt, dass niemand kauft. Weniger posten, weniger sichtbar sein, weniger anbieten. Und dann hat man ein Sommerloch und eine Umsatzflaute, die hausgemacht ist.
Ich kann das übrigens total verstehen. Auch ich sitze im Sommer lieber am See als vor meinem Laptop. Aber genau deshalb sind die vier Strategien in diesem Guide so entstanden, wie sie sind: Es gibt Möglichkeiten, die es nur im Sommer gibt. Formate, die zur Jahreszeit passen, anstatt gegen sie anzukämpfen. Wer das für sich nutzt, geht nicht mit dem Druck in den Herbst, endlich wieder Umsatz machen zu müssen, sondern mit einem Vorsprung, den andere erst noch aufholen müssen.
Welche das sind, verrate ich natürlich gleich.
Viele Coaches, mit denen ich arbeite, haben im Sommer schlicht keine Lust, ihr 3-Monats-Paket oder ihr Gruppenformat zu bewerben. Die Energie stimmt nicht, die Termine kollidieren mit Urlaubsplänen, und ehrlich gesagt will man selbst auch ein bisschen freier sein. Das ist völlig normal.
Was viele aber nicht machen, und das finde ich wirklich schade, ist eine einzelne 1:1-Stunde anzubieten. Nicht als Dauerlösung, sondern als Sommeroption. Und zwar als etwas, das es so sonst nicht gibt. So kannst du mit einzelnen 1:1-Stunden ein bisschen extra Umsatz generieren, und das für einen Zeitraum, den du dir selbst aussuchst.
Menschen reagieren auf Exklusivität und Zeitfenster. "Ich biete das normalerweise nicht an, aber diesen Sommer gibt es für einen bestimmten Zeitraum die Möglichkeit" klingt völlig anders als "Buch mal eine Stunde bei mir". Der erste Satz lädt ein. Und er führt dazu, dass Menschen in dieses Angebot hüpfen, die sonst nicht bei dir gekauft hätten.
Das können zum Beispiel sein: Bestandskunden, die gerade in keinem aktiven Programm sind und sich freuen, einmal tiefer mit dir arbeiten zu können. Alte Kontakte, die du auf eine natürliche Art reaktivierst. Oder Interessenten, die sich für ein längerfristiges Angebot interessieren, sich aber im Sommer nicht festlegen wollen und so auf eine entspannte Art den ersten Schritt mit dir machen können.
Hast du Lust, mit einem Special 1:1-Angebot im Sommer extra Umsatz zu machen?
Wer sagt, dass Coaching im Sommer bedeutet, sich am Laptop abzuschwitzen während draußen die Sonne scheint? Niemand. Und genau da fängt diese Strategie an.
Stell dir vor, du arbeitest nicht aus deinem Büro, sondern an einem See, in einem kühlen Wald, in den Bergen oder von einer Villa in Portugal aus. Und du lädst Kunden ein, genau diesen Tag mit dir zu verbringen. Kein klassisches Seminar, kein Programm mit Ablaufplan. Ein Special VIP-Tag an einer Location, die du dir selbst ausgesucht hast, weil sie sich für dich gut anfühlt.
Die Bilder, die du malst. "Ein Tag am See, tief in dein Thema eintauchen" verkauft sich anders als "Online-Session via Zoom". Wir kaufen keine Dienstleistungen, wir kaufen Vorstellungen davon, wie wir uns dabei fühlen werden. Wer das Bild lebendig genug malt, verkauft schneller und ohne Überzeugungsarbeit.
Ich habe das selbst mal gemacht, weil ich unbedingt nach Portugal wollte. Ich habe mir eine Villa ausgesucht, das Bild davon so lebendig beschrieben, dass man fast den Atlantikwind gespürt hat, und am Ende eine Woche mit zehn Menschen verbracht, die mir dafür je 3.000 Euro netto bezahlt haben. Nebenbei war es eine meiner schönsten Arbeitswochen überhaupt.
Wenn du dir den Sommer ohnehin schön machen willst, dann mach daraus ein Angebot.
Viele denken bei Community-Events sofort an Weihnachtsfeiern oder Jahresabschluss-Treffen. Dabei ist der Sommer mindestens genauso gut dafür geeignet, wenn nicht sogar besser. Wer trinkt nicht gerne ein kühles Getränk auf einer schönen Rooftop-Bar oder macht ein Picknick am See?
Die Idee dahinter ist ein bezahltes Live-Treffen zu deinem Thema. Vormittags individuelle 1:1-Stunden für diejenigen, die tiefer arbeiten wollen, nachmittags kommen alle zusammen. Du verkaufst Tickets, das Format trägt sich selbst, und es braucht dafür weder einen gebuchten Seminarraum noch ein Hotel. Ein Picknick am See reicht. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, du musst es dir nur erlauben.
Zugehörigkeit und Vertrauen. Menschen, die mit ihrem Thema oft alleine sind, wollen sich verbunden fühlen. Du hast es vielleicht selbst schon erlebt: Es entsteht eine ganz andere Energie, wenn man sich mal live trifft. In einer Gruppe passiert etwas, das online so nicht möglich ist. Wer dich einmal live erlebt hat, braucht im Herbst keine lange Bedenkzeit mehr.
Ein solches Treffen ist im Grunde ein bezahlter Lead Magnet. Das Einzelticket ist günstiger als dein Programm, der Einstieg also leichter. Aber wer dich einmal live erlebt hat, kommt im Herbst ganz natürlich wieder.
Ich weiß, das will keiner hören. Aber es funktioniert. Wer im Sommer keine Lust hat, ein neues Format zu launchen, einen VIP-Tag zu organisieren oder ein Community-Treffen zu planen, der hat trotzdem eine Option, die kaum Aufwand kostet und trotzdem Gespräche erzeugt: ganz klassische Akquise. Nur eben auf eine Art, die sich nicht wie Akquise anfühlt.
Du gehst durch deine Instagram-DMs, deine LinkedIn-Kontakte, deine WhatsApp-Telefonkontakte, deine E-Mail-Liste, deine alten Netzwerkkontakte, und du schreibst Menschen an, von denen du schon länger nichts gehört hast. Aber jetzt bist du kein nerviger Kaltakquise-Larry. Du schreibst einfach: "Hey, ich habe gerade an dich gedacht. Sag mal, wir haben uns ja schon ewig nicht mehr gehört. Wie läuft's eigentlich bei dir?" Und dann fängst du wieder an, in einen echten Dialog zu gehen, ohne mit einem Angebot durch die Tür zu fallen.
Echtes Interesse. Es gibt ein Prinzip im Verkauf, das so alt ist wie menschliche Kommunikation: Interessiere dich für Menschen, mach dich selbst interessant. Es bringt immer noch die meisten Kunden. Nicht weil es eine Taktik ist, sondern weil Menschen spüren, wenn jemand echtes Interesse zeigt. Und du wärst überrascht, wie oft aus so einem simplen "Wie läuft's" wieder etwas entsteht.
Manchmal schreibe ich Menschen an und bitte einfach um ihre Meinung: "Ich bringe gerade ein neues Programm raus und du wärst eigentlich einer meiner idealen Wunschkunden. Darf ich dich kurz um deine ehrliche Meinung bitten?" Kein Pitch, keine Einladung, nur eine echte Frage. Die meisten kommen ins Gespräch, du bekommst wertvolles Feedback, und manchmal wird daraus ganz natürlich eine Buchung. Und wenn nicht, wirst du dadurch besser.
Keine dieser Ideen braucht eine Landingpage, einen Funnel oder einen Launch. Kein großes Tamtam, kein wochenlanger Vorbereitungsmarathon. Das ist vielleicht das Schönste daran.
Viele vergessen irgendwann, dass sie ihr Business so gestalten dürfen wie es ihnen gefällt. Dass sie sich die Rahmenbedingungen aussuchen können. Dass Arbeiten im Sommer nicht bedeutet, sich am Laptop abzumühen, während draußen das Leben stattfindet. Und statt einfach wieder Spaß daran zu haben, akzeptieren sie das Sommerloch als unvermeidlich. Dabei ist es das nicht.
Vielleicht ist keine dieser vier Ideen genau das Richtige für dich. Vielleicht gibt dir aber eine davon den Anstoß für etwas, das noch besser zu dir passt. Das wäre mir genauso recht, ehrlich gesagt sogar noch lieber.
Vorsorge schlägt Nachsorge. Beim Arzt weiß das jeder. Im Business vergessen es die meisten. Wer sich jetzt überlegt, wie er seinen Sommer gestalten will, muss im August nicht in Panik verfallen. Und wer im August nicht in Panik verfällt, muss im September nicht mit dem Druck starten, den Sommer wieder reinzuholen.
Fang jetzt an. Nicht weil du musst, sondern weil du dann einfach entspannter am See sitzen kannst.
Ich bin Profilerin für Verkaufs- und Persönlichkeitspsychologie, und ich helfe Coaches, Mentoren und spirituellen Dienstleistern dabei, Kunden zu gewinnen so wie es ihnen passt und wie sie Lust drauf haben.
Dieser Lead Magnet ist übrigens vollautomatisch aus meinen eigenen Gesprächen entstanden, ohne dass ich auch nur einen Finger dafür krummen musste. Genau so soll Business funktionieren.
Jeden Mittwoch um 14 Uhr beantworte ich live alle Fragen rund um Kundengewinnung, Verkaufspsychologie und Persönlichkeitspsychologie. Kostenlos. Einfach reinkommen und mitquatschen.
Zur TeestundeEinfach austragen wenn du irgendwann nicht mehr möchtest.